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Beispiele zur Dynamischen Geometrie

 
 
 
 
 

 
 
Überlagerung zweier gegenläufiger Querwellen

Das folgende Fenster zeigt einen linearen Träger mit zwei Enden, die beide mit einem Erreger besetzt sind. Die Erreger schwingen mit gleicher Frequenz, aber einer gewissen Phasenverschiebung: der linke Erreger beginnt seine Bewegung zum Zeitpunkt t = 0, der rechte folgt erst nach einer kurzen Zeit. Der linke Erreger sndet eine nach rechts laufende Welle aus, der rechte eine nach links laufende.

Schauen wir uns die beiden Wellen zunächst einzeln an. Klicken Sie dazu auf den Knopf mit dem grünen Pfeil, um die Simulation zu starten:

Wenn die beiden Wellen einander begegnen, überlagern sie sich ungestört, d.h. die Elongationen addieren sich (unter Berücksichtigung des jeweiligen Vorzeichens). Um dies beobachten zu können, müssen Sie im Kontextmenü der Konstruktion unter "Sichtbarkeit umschalten" die Objektgruppe "Summe" sichtbar schalten. Dann erscheint zusätzlich zur roten nach rechts laufenden und zur schwarzen nach links laufenden Welle eine blaue Linie, die die vektorielle Summe dieser beiden Wellen darstellt.

Diese Summenwelle zeigt ein überraschendes Verhalten: die einzelnen Wellenberge und -täler bewegen sich nicht mehr längs des Trägers, wie bei der roten und der schwarzen Einzelwelle. Zwar führt nach wie vor (fast) jedes Trägerteilchen eine harmonische Schwingung aus, aber die Amplitude hängt nun vom Ort ab: man erhält eine "stehende Welle".